The International School for Holocaust Studies

Geförderte Projekte ehemaliger Seminarteilnehmer

Yad Vashem bietet Kolleg/innen, die im Rahmen des European Department an einem Seminar der ISHS teilgenommen haben, über das Programm ICHEIC, finanzielle Unterstützung bei der Realisierung pädagogischer Projekte an. Diese Möglichkeit schließt die erfolgreichen Absolventen unseres Onlinekurses mit ein.
Zum Download der Förderkriterien und des Antragsformulars klicken Sie bitte hier.

Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten ehemaliger Seminarteilnehmer/innen, welche durch Yad Vashem gefördert wurden. Sollten Sie mit der Person, die die Einheit entwickelt hat, Kontakt aufnehmen wollen, senden wir Ihnen gerne die entsprechenden Kontaktdaten. Anfragen bitte an: germany.education@yadvashem.org.il

Tat-Orte. Schau-Plätze.

Tat-Orte. Schau-Plätze. Erinnerungsarbeit an den Stätten nationalsozialistischer Gewalt in Klagenfurt

Der Sammelband beschäftigt sich mit den Orten der nationalsozialistischen Verfolgung in Klagenfurt/Österreich. Dem Ansatz des Lernens an historischen Orten folgend wird die Geschichte des Nationalsozialismus am Beispiel von Klagenfurt thematisiert, konkretisiert und erfahrbar gemacht. Am Beispiel verschiedener Orte in Klagenfurt, als Schauplätze der Vergangenheit wie auch als Orte gegenwärtiger Erinnerungsarbeit, über persönliche Geschichten von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und Berichten von Zeitzeug/innen werden die Formen und Ausmaße der nationalsozialistischen Gewalt in Klagenfurt aufgezeigt.
Projektkoordination: Nadja Danflmaier, Helge Stromberger
Projektrealisierung: 2009

Das Buch entstand in Kooperation mit dem Projekt erinnern.at. Unter folgendem Link finden Sie eine genauere Beschreibung des Sammelbandes.

Download:
Unterrichtsmaterialien Teil 1
Unterrichtsmaterialien Teil 2
Stadtplan
Stadtplan Rückseite

Herbert Brettl: Quellen zur Geschichte der „Zigeunerpolitik“ zwischen 1921 und 1945 im Bezirk Neusiedl am See.

Herbert Brettl: Quellen zur Geschichte der „Zigeunerpolitik“ zwischen 1921 und 1945 im Bezirk Neusiedl am See.

Die österreichische Politik gegenüber den sogenannten „Zigeunern“ von 1922 bis 1938 war gekennzeichnet von Diskriminierung und Stigmatisierung und bereitete die spätere nationalsozialistische Verfolgungspolitik vor. Herbert Brettl untersucht die staatliche Politik gegenüber dieser Minderheit am Beispiel des Bezirks Neusiedl am See in Österreich. Die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik stützte sich dabei auf tief verwurzelte Ressentiments innerhalb der Bevölkerung gegenüber den „Zigeunern“ und führte zu einem nahezu vollständigen Verschwinden dieser ethnischen Minderheit.
Brettl, Herbert (2007): Quellen zur Geschichte der „Zigeunerpolitik“ zwischen 1921 und 1945 im Bezirk Neusiedl am See. Oberwart. edition lex liszt.

Der Vergangenheit begegnen. 
Ester Golan erzählt ihre Familiengeschichte. Stationen auf dem Weg von Glogau nach Jerusalem.

Der Vergangenheit begegnen. Ester Golan erzählt ihre Familiengeschichte. Stationen auf dem Weg von Glogau nach Jerusalem.

Die Zeitzeugin Ester Golan, Kind einer jüdischen Familie, ist mit einem Kindertransport 1939 von Berlin nach England ausgereist und hat auf diese Weise den Holocaust überlebt. Ihre Eltern wurden in den Theresienstadt und Auschwitz ermordet.
Ester Golan lebt heute in Israel. Die DVD ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts verschiedener Schulen in Österreich. Vor Kindern, Jugendlichen und auch Familien erzählt die Zeitzeugin ihre bewegende Lebensgeschichte zwischen Glogau/Berlin und Jerusalem.
Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen verschiedener Altersstufen
Projektzeitraum: 28.5.2006 bis 4.6.2006
Projektkoordination: Pädagogenteam Martina Führer, Gertraud Hoheneder, Johanna Luger, Ruth Nowotny und Rosina Wasser
Bestellung der DVD: schlackl@utanet.at

Mobiles Erinnern. Todesmarsch ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter 1944-45.

Mobiles Erinnern. Todesmarsch ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter 1944-45.

Etwa 40000 ungarische Juden und Jüdinnen befanden sich nach Kriegsende auf dem Gebiet des heutigen Österreichs, waren in Zwangsarbeitslagern untergebracht und wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf den sogenannten Todesmärschen in Konzentrationslager transportiert. Das vorliegende transnationale Erinnerungsprojekt hat das Ziel, die Erinnerung an die Opfer und Überlebenden der Todesmärsche wachzurufen. An ausgewählten Orten, durch die die Route geführt hatte, wurde für einige Tage die Stahlskulptur „MOBILES ERINNERN“ (Grundplatte von 4x1 Meter und 2 ca. 2 Meter hohe Dreiecke aus gelbem Stoff, die den „Judenstern“ symbolisieren) aufgestellt.
Projektkoordinator: Christian Gmeiner
Projektrealisierung: April 2004 bis Mai 2005
Das Projekt ist durch die Unterstützung des Vereins „Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart“ (erinnern.at). An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit die Broschüre herunterzuladen.

Naftali Fürst - Ein Überlebender von Buchenwald

Naftali Fürst - Ein Überlebender von Buchenwald

"Wir sind Überlebende, Kohlestücke, die in den Flammen des Schreckens nicht völlig verbrannt sind."
Naftali Fürst wurde geboren in der damaligen Tschechoslowakischen Republik und lebt heute in Haifa, Israel. Seine Geschichte verdeutlicht die Brüche jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert - ausgehend von seiner Kindheit in Bratislava, der anschließenden nationalsozialistischen Verfolgung, sein Überleben in verschiedenen Konzentrationslagern und sein neues Leben in Israel.
Die Mappe enthält Plakate mit Texten und Fotos, anhand derer die Lebensgeschichte des Buchenwald-Überlebenden Naftali Fürst vermittelt werden kann. Anhand dieser persönlichen Geschichte soll dabei den Schülerinnen und Schülern die Lebens- und Überlebensgeschichte eines Menschen, der im 20. Jahrhundert als Jude geboren wurde, näher gebracht werden.
Zielgruppe/Altersstufe: Schüler/innen aller Schultypen ab 12 Jahren sowie Schüler/innen entsprechender Altersgruppen in der außerschulischen Bildung
Projektrealisierung: 2007
Projektkoordinator: Prof. Mag. Joachim Wiesner
Kontakt: joachim.wiesner@erinnern.at
Die Mappe ist in Zusammenarbeit mit dem Verein „Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart“ (erinnern.at) entstanden. Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des Projekts.

Horst Schreiber: Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol. Opfer - Täter - Gegner

Horst Schreiber: Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol. Opfer - Täter - Gegner

Der Sammelband enthält verschiedene Texte über die Zeit des Nationalsozialismus in den Regionen Tirol und Südtirol in Österreich. Über persönliche Geschichten von Opfern, aber auch Tätern und Gegnern des NS, sollen verschiedene Aspekte des Nationalsozialismus in Österreich betrachtet werden. Zentral sind dabei die Frage nach seinen Ursachen in der Zeit vor 1938 wie auch seinen Folgen für Südtirol, die Themen Zwangsarbeit und Widerstand wie auch die Geschichte der verschiedenen Opfergruppen. Die Geschichte des Nationalsozialismus soll insbesondere für Jugendliche als Teil der Regionalgeschichte Tirols und Südtirols erfahrbar gemacht werden.
Zielgruppe/Altersstufe: speziell Jugendliche ab 14 Jahren, aber auch an alle Interessenten anderer Altergruppen.
Schreiber, Horst (2008): Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol. Opfer. Täter. Gegner. Innsbruck/Wien/Bozen. StudienVerlag.
Das Buch entstand durch Unterstützung des Vereins erinnern.at. Eine genaue Beschreibung finden Sie hier

Erloschen? Vom Werden und Sterben der jüdischen Gemeinde in Tangermünde

Erloschen? Vom Werden und Sterben der jüdischen Gemeinde in Tangermünde

Die Projektarbeit befasst sich mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Tangermünde und soll diese den heutigen Einwohner/innen von Tangermünde bekannt machen und in Erinnerung halten. Die Spurensuche führt zurück ins 17. Jahrhundert zu verschiedenen Orten und Personen des jüdischen Lebens in Tangermünde.
Projektrealisierung: 2007
Projektkoordination: Junge Tangermünder Stadtführer
Unter folgendem Link finden Sie eine ausführlichere Beschreibung des Projekts.